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Opferhilfe

Im Umgang mit Gerichten und sonstigen Behörden fühlen sich Opfer von Straftaten und deren Angehörige bei Problemen und Konflikten, die aus der Straftat resultieren, häufig unverstanden und allein gelassen. Im Strafverfahren steht zumeist die Zeugenrolle des Opfers im Mittelpunkt. Opferbedürfnisse gehen jedoch weit über das Strafverfahren und sozialrechtliche Ansprüche hinaus. Sie umfassen neben der Sicherheit vor weiteren Straftaten auch die Bewältigung des aus der Straftat resultierenden Traumas, den Beistand bei der Wiederherstellung der Würde des Opfers und bei dem Ausgleich des erlittenen Schadens und schließlich die Anerkennung, dass nur das Opfer entscheiden kann, welche Unterstützung es braucht.

Seit Ende des Jahres 2001 organisieren regionale Opferhilfebüros mit hauptamtlichen Fachkräften die notwendige respektvolle Unterstützung und Hilfe von Opfern in enger Zusammenarbeit mit anderen freien Trägern der Opferhilfe sowie mit Hilfe von Polizei, Sozialbehörden, Jugendämtern, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten. Zentraler Partner ist dabei der WEISSE RING e.V., die einzige bundesweit tätige Opferhilfsorganisation.

Die Opferhilfebüros sind der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen angegliedert, die der Niedersächsische Justizminister im September 2001 gegründet hat.

Das regionale Opferhilfebüro Hildesheim der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen befindet sich im

Justizzentrum, Kaiserstr. 60, 31134 Hildesheim. Es ist unter Tel.: (05121) 968-219 oder -445 erreichbar.

Ergänzend ist auf die Opferschutzkonzeption der nierdersächsischen Landesregierung hinzuweisen.

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